Neurostrukturelle Integrationstechnik

NST wurde 1991 – 1995 vom Australier Michael J. Nixon-Livy entwickelt, inspiriert vom einzigartigen Arbeitsstil des Australiers Tom Bowen (1916 – 1982) und dem Lebenswerk von Major Betrand DeJarnette (1889 – 1992) aus den USA, zwei Grössen aus dem Feld der Spinalen Integration. Nixon-Livy war mit Hilfe der Kinesiologie in der Lage, die Erkenntnisse ihrer Arbeit zu einer neuen übergeordneten spinalen Integrationstechnik, die er NST nannte, weiterzuentwickeln. Seit ihrer Einführung ist NST zu einer weltweit anerkannten und herausragenden Methode herangewachsen. 

 

NST ist eine aussergewöhnlich wirksame und effektive Körperarbeitstechnik. Während einer NST-Sitzung beginnt ein Prozess von natürlicher Selbstregulation, der – von der Wirbelsäule ausgehend – den gesamten Körper ausgleicht. Es hat eine grundsätzliche Reharmonisierung des Körpers zur Folge, was zur Auflösung von Kompensationsmechanismen des Körpers und zur Minderung / Auflösung der Symptome führt, gefolgt von einem sehr oft beobachteten „Energiehoch“ und spürbarem Wohlgefühl.

 

Während der Sitzung wird das Bindegewebe an Rücken, Hals, Bauch, Armen und Beinen in der für die NST typische Weise behandelt. Gewöhnlich werden lang anhaltende Heilerfolge im Allgemeinen nach 2 bis 3 Sitzungen erzielt. Chronische oder degenerative Beschwerden sprechen gut auf eine regelmässige und längere Behandlungsdauer an. Sie kann ohne Bedenken bei einer Vielzahl von Beschwerden und bei allen Altersgruppen, einschliesslich Neugeborenen und älteren Menschen angewendet werden, ist aber auch für Sportler gleichermassen gut geeignet:

 

  • Beschwerden des gesamten Bewegungsapparates
  • Kraniale-, Kiefergelenks, Zahn- und Sehprobleme
  • Kopfschmerzen, einschliesslich Migräne
  • Nackenverspannungen, craniale Beschwerden einschliesslich Schleudertrauma
  • Rückenbeschwerden wie Becken-, Lendenwirbel- und Brustwirbelprobleme
  • Schulter- und Armprobleme
  • Beinprobleme, einschliesslich Probleme der Knie und der Füsse
  • Verdauungsprobleme und Darmerkrankungen
  • Asthma und andere Probleme der Atemwege
  • Rheuma, Arthritis, Bewegungseinschränkungen und Fibromyalgie
  • Menstruations- und Fruchtbarkeitsprobleme, Beschwerden in der Menopause
  • Unfall- und Sportverletzungen
  • Akute und chronische Erschöpfung
  • Stresszustände, emotionale Belastungen und Depressionen

 

 

Diese Behandlungsmethode ergänzt mein Wirkungsspektrum sehr gut. Es ermöglicht mir auf eine sanfte Weise, die Selbstregulation beim Menschen zu stimulieren, was schon zu erstaunlichen Ergebnissen geführt hat. Dieses Werkzeug verschafft mir oft auch da noch einen positiven und flexiblen Handlungsspielraum, wo andere physiotherapeutische Massnahmen aufgrund der Problematik nicht mehr durchführbar sind oder keinen Erfolg zeigen.